Keine Anklage zur Corona-Ausbreitung in Ischgl

Coronavirus - Wintersportort Ischgl       -  Eine überdimensionale Skibrille mit dem Logo des Skigebiet „Ischgl”.
Foto: Expa/Johann Groder/APA/dpa | Eine überdimensionale Skibrille mit dem Logo des Skigebiet „Ischgl”.

Die Staatsanwaltschaft hat die strafrechtlichen Ermittlungen zur Corona-Ausbreitung im österreichischen Skiort Ischgl im Frühjahr 2020 eingestellt. „Es kommt zu keiner Anklage”, teilte die Behörde am Mittwoch in Innsbruck mit. Es gebe keine Beweise dafür, „dass jemand schuldhaft etwas getan oder unterlassen hätte, das zu einer Erhöhung der Ansteckungsgefahr geführt hätte”, hieß es in der Begründung. Ischgl galt im März 2020 auch wegen seiner Après-Ski-Szene als ein Hotspot der Verbreitung des Virus.

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