Kritik an Londoner Polizeiempfehlungen für Frauen

Frau in Südlondon       -  Eine Frau läuft nach Einbruch der Dunkelheit allein durch Südlondon. Die jüngsten Verhaltensempfehlungen der Londoner Polizei für Frauen als Reaktion auf den Mord an Sarah Everard stoßen auf scharfe Kritik.
Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa | Eine Frau läuft nach Einbruch der Dunkelheit allein durch Südlondon. Die jüngsten Verhaltensempfehlungen der Londoner Polizei für Frauen als Reaktion auf den Mord an Sarah Everard stoßen auf scharfe Kritik.

Die jüngsten Verhaltensempfehlungen der Londoner Polizei für Frauen als Reaktion auf den Mord an Sarah Everard sind auf scharfe Kritik gestoßen. Die Vorschläge seien „geradezu lächerlich, wenn es nicht so ekelhaft wäre”, sagte die Frauenrechtsaktivistin Patsy Stevenson der Nachrichtenagentur PA. Die Londoner Polizei hatte Leuten geraten, die wegen des Verhaltens von Beamten verängstigt sind, an Türen zu klopfen, Passanten oder Fahrzeuge zu stoppen oder den Notruf zu wählen. Der Mörder von Sarah Everard, ein Polizist, hatte sein Amt und seine Ausrüstung missbraucht, um die 33-Jährige zu verschleppen.

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