Mazedoniens Krise mündet in Gewalt

Anhänger der alten Regierung in Mazedonien stürmen das Parlament. Doch der designierte Ministerpräsident will sich dadurch nicht stoppen lassen. Jetzt soll die monatelange Blockade aufgelöst werden.
Vor dem Parlament       -  Demonstranten haben sich vor dem mazedonischen Parlament in Skopje versammelt. Foto: Boris Grdanoski
| Demonstranten haben sich vor dem mazedonischen Parlament in Skopje versammelt. Foto: Boris Grdanoski

Der designierte mazedonische Regierungschef Zoran Zaev will sich von der blutigen Erstürmung des Parlaments durch Anhänger der abgewählten Regierung nicht stoppen lassen. „Wir sind der Motor zur Wiederherstellung der Demokratie im Land”, sagte der am Vorabend verletzte Chef der Sozialdemokraten (SDSM) in Skopje. Obwohl seine Partei mit einigen Parteien der albanischen Minderheit eine klare Mehrheit im Parlament besitzt, hatte das Lager des langjährigen Regierungschefs Nikola Gruevski seit Monaten eine Regierung verhindert. Auch „die versuchten Morde” könnten die zügige Bildung der ...

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