Mord in Wettbüro: Rocker zu lebenslanger Haft verurteilt

Urteilsverkündung       -  Polizeiwagen vor dem Kriminalgericht in Berlin-Moabit.
Foto: Paul Zinken/dpa | Polizeiwagen vor dem Kriminalgericht in Berlin-Moabit.

In einem der bundesweit größten Rocker-Prozesse hat das Berliner Landgericht acht der zehn Angeklagten zu lebenslangen Gefängnisstrafen verurteilt. Sieben von ihnen wurden am Dienstag des gemeinschaftlichen Mordes schuldig gesprochen. Ein 35-Jähriger, der als Rockerchef der Hells Angels gilt und die tödlichen Schüsse in einem Wettbüro in Auftrag gegeben haben soll, wurde wegen Anstiftung zum Mord verurteilt. Dieser sei der Anstifter eines mörderischen Überfallkommandos, einer heimtückischen Tötung aus niederen Beweggründen gewesen, sagte Richter Thomas Groß. Er nannte den 35-Jährigen ein „dissoziales ...

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