Mutmaßliche Spionage für China - Politologe festgenommen

China       -  Gegen einen deutschen Politologen besteht der Verdacht der Spionage für China. Der Mann soll unter anderem vor oder nach Staatsbesuchen Informationen an den chinesischen Geheimdienst übermittelt haben. (Symbolbild).
Foto: Marijan Murat/dpa | Gegen einen deutschen Politologen besteht der Verdacht der Spionage für China. Der Mann soll unter anderem vor oder nach Staatsbesuchen Informationen an den chinesischen Geheimdienst übermittelt haben. (Symbolbild).

Ein Politologe und pensionierter Mitarbeiter der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung soll einen chinesischen Geheimdienst fast ein Jahrzehnt lang mit Informationen versorgt haben. Am Montag wurde der Mann festgenommen, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Schon im Mai sei gegen den 75-Jährigen am Oberlandesgericht (OLG) München Anklage erhoben worden. Der Staatsschutzsenat des OLG setzte den Haftbefehl am Dienstag außer Vollzug. Die Ermittler werfen dem Deutschen, der seit 2001 einen international bedeutenden Thinktank betreibe, „geheimdienstliche Agententätigkeit” vor.

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