Mutter wegen Kriegsverbrechen vor Gericht

IS-Rückkehrerin       -  Die Angeklagte zu Beginn des Prozesses im Sitzungssaal im Strafjustizgebäude in Hamburg.
Foto: Marcus Brandt/dpa | Die Angeklagte zu Beginn des Prozesses im Sitzungssaal im Strafjustizgebäude in Hamburg.

Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg hat ein Prozess gegen eine 44-Jährige wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland und Kriegsverbrechen begonnen. Die Schleswig-Holsteinerin aus Bad Oldesloe soll im Sommer 2016 mit ihrem damals noch 13-jährigen Sohn nach Syrien gereist sein und sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben, wie eine Vertreterin der Bundesanwaltschaft bei der Anklageverlesung sagte. Am 23. Februar 2018 kam der Sohn bei einem Bombenangriff ums Leben. Der Familienvater soll bereits 2015 als Kämpfer zum IS nach Syrien gegangen sein.

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