MP+Nach Streit zugestochen: Fast fünf Jahre Haft

Prozess in Hamburg       -  Der Angeklagte wurde wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.
Foto: Ulrich Perrey/dpa | Der Angeklagte wurde wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

In einem Prozess um Messerstiche nach einem eskalierten Streit hat das Hamburger Landgericht den Angeklagten am Donnerstag zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt. Der 27-Jährige habe sich des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht, sagte der Vorsitzende Richter Matthias Steinmann. „Ein völlig sinnloses Verbrechen.” Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Nach Überzeugung des Gerichts näherte sich der Deutsche am 8. Mai nachts betrunken dem späteren Opfer an dessen Transporter in der Nähe der U-Bahn-Haltestelle Legienstraße.

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