Nato-Generalsekretär: „Wir wollen kein neues Wettrüsten”

2018 wird für die Nato ein weiteres Jahr der Aufrüstung sein. Ist ein neuer Kalter Krieg unausweichlich? Generalsekretär Stoltenberg setzt darauf, dass in den nächsten Monaten mehr mit Russland geredet wird.
Jens Stoltenberg       -  „Ich gehe davon aus, dass wir mehr Treffen haben werden und dass wir auch die militärischen Kommunikationskanäle mehr nutzen werden”, sagt NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.
Foto: Virginia Mayo | „Ich gehe davon aus, dass wir mehr Treffen haben werden und dass wir auch die militärischen Kommunikationskanäle mehr nutzen werden”, sagt NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Muss die Nato auf das Atomprogramm von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un reagieren? Und wie geht es weiter im schwierigen Verhältnis zu Russland? Im Interview der Deutschen Presse-Agentur spricht Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (58) über die sicherheitspolitischen Herausforderungen des Jahres 2018. Frage: Herr Generalsekretär, ist die Welt im Jahr 2017 noch einmal unsicherer geworden? Antwort: Die vermutlich bedeutendste Veränderung ist Nordkorea geschuldet. Das Land hat seine Anstrengungen zur Entwicklung von Atomwaffen und Langstreckenraketen noch einmal verstärkt. Sie haben bereits zuvor daran ...

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