ÖVP kritisiert Pläne für Regierung ohne Kurz, aber mit FPÖ

Regierungskrise in Österreich       -  Korruptionsermittlungen gegen Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) haben eine Regierungskrise ausgelöst.
Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa | Korruptionsermittlungen gegen Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) haben eine Regierungskrise ausgelöst.

Eine mögliche Regierungsbeteiligung der Rechtspopulisten in Österreich hat die konservative ÖVP von Kanzler Sebastian Kurz zu einem Angriff genutzt. „Ganz Österreich wird gerade Zeuge, wie Grüne und SPÖ innerhalb eines Tages jahrzehntelange Haltungen und Überzeugungen ihrer Parteien über Bord werfen”, sagte Agrarministerin und Kurz-Vertraute Elisabeth Köstinger am Samstag. Es drohten Chaostage. Anlass der Attacke sind Äußerungen von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, die eine Vier-Parteien-Allianz unter Einschluss der rechten FPÖ als möglichen Ausweg aus der Regierungskrise genannt hatte.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung