Ordensschwester nach Gewährung von Kirchenasyl verwarnt

Ordensschwester vor Gericht       -  Die angeklagte Ordensschwester sitzt vor Prozessbeginn im Amtsgericht Würzburg.
Foto: Nicolas Armer/dpa | Die angeklagte Ordensschwester sitzt vor Prozessbeginn im Amtsgericht Würzburg.

Sie wollte zwei geflüchtete Frauen vor Zwangsprostitution und Menschenhandel bewahren - dann kam der Strafbefehl. Weil Ordensschwester Juliana Seelmann aus dem Kloster Oberzell dagegen Einspruch einlegte, musste sie vor Gericht. Zum Prozess am Mittwoch versammelten sich weit mehr Zuhörer vor dem Sitzungssaal des Würzburger Amtsgerichts, als es die Corona-Maßnahmen zuließen. Darunter waren mehrere Schwestern des Klosters im unterfränkischen Zell am Main, das den beiden Nigerianerinnen in den Jahren 2019 und 2020 Kirchenasyl gewährte. Die Frauen waren in Italien der Zwangsprostitution und körperlichen Gewalt ...

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