Papst kritisiert „Verräter” in der römischen Kurie

Von wegen besinnliche Weihnacht: Der Papst nutzt seine Ansprache vor der Kurie mal wieder für einen Rundumschlag und zerrupft die Verwaltung der katholischen Kirche. Im Publikum sitzt auch ein deutscher Kardinal, der sich durchaus angesprochen fühlen könnte.
Papst Franziskus       -  Papst Franziskus spricht in Rom bei einem Treffen zu Weihnachten mit Angestellten des Vatikans.
Foto: Gregorio Borgia | Papst Franziskus spricht in Rom bei einem Treffen zu Weihnachten mit Angestellten des Vatikans.

Papst Franziskus hat „Verräter” in der römischen Kurie kritisiert und „Ehrgeiz und Ruhmessucht” unter den Mitarbeitern angeprangert. In seiner traditionellen Weihnachtsansprache an die Leitungsebene der katholischen Kirche beschwerte sich der Pontifex auch über ehemalige Mitarbeiter, die sich als „Märtyrer” darstellten statt ihre Schuld einzuräumen. Über sein mühsames Reformvorhaben sagte er im Vatikan vor Kardinälen, Bischöfen und Priestern: „In Rom Reformen zu machen, ist wie die ägyptische Sphinx mit einer Zahnbürste zu putzen.” Es sei sehr wichtig, eine ...

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