Prozess gegen mutmaßliche Terrorzelle „Gruppe S.” gestartet

Prozess gegen „Gruppe S.”       -  Die Angeklagten werden von Justizbeamten kurz vor Beginn des Prozesses gegen die rechtsterroristische Vereinigung 'Gruppe S.' in einen Saal im Oberlandesgericht Stuttgart-Stammheim geführt.
Foto: -/dpa-pool/dpa | Die Angeklagten werden von Justizbeamten kurz vor Beginn des Prozesses gegen die rechtsterroristische Vereinigung "Gruppe S." in einen Saal im Oberlandesgericht Stuttgart-Stammheim geführt.

Es sind zwölf ganz unterschiedliche Männer, die da auf der Anklagebank sitzen. Einer ist Krankenpfleger, einer Trockenbauer, einer Lagerist, mehrere sind arbeitslos. Der eine ist 61 Jahre alt, der andere gerade mal 32. Der eine kommt aus Minden in Nordrhein-Westfalen, der andere aus München in Bayern. Der eine trägt die Haare schulterlang, der andere trägt Glatze. Aber glaubt man der Bundesanwaltschaft, verbindet alle zwölf Männer eine Gemeinsamkeit: der Hass auf Ausländer, auf Muslime und Juden, auf politisch Andersdenkende. Und der Wunsch nach einer neuen Gesellschaftsordnung, einem anderen Deutschland, das ...

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