Rechtspopulismus: Kippt das schwedische Idyll?

In Sölvesborg sind die Rechtspopulisten an der Macht. Sie verbieten moderne Kunst,  Flüchtlinge sollen draußen bleiben. Experten glauben: Die AfD würde genauso regieren
Hübsche rote Häuschen, spektakuläre Natur, entschleunigende Einsamkeit: All das verbinden Urlauber mit Schweden. Viele der zehn Millionen Einwohner sehen die Idylle bedroht - die einen von den Asylbewerbern, die anderen von den Rechtspopulisten.
Foto: Adobe Stock | Hübsche rote Häuschen, spektakuläre Natur, entschleunigende Einsamkeit: All das verbinden Urlauber mit Schweden. Viele der zehn Millionen Einwohner sehen die Idylle bedroht - die einen von den Asylbewerbern, die anderen von den Rechtspopulisten.

Der Bettler hatte immer vor dem Supermarkt gesessen. Er gehörte zum Stadtbild von Sölvesborg wie die Kirche aus dem späten 13. Jahrhundert und die längste Fußgängerbrücke Europas, die die Stadt an der Küste Südschwedens mit einer kleinen Insel verbindet. Er habe viel gelächelt, sagen die, die regelmäßig bei ihm vorbeikamen. Jetzt ist der Bettler verschwunden. Die neue Partei an der Stadtspitze hat das Betteln unter Strafe gestellt. In Sölvesborg regieren seit einem halben Jahr die rechtspopulistischen Schwedendemokraten. Politikwissenschaftler sagen: die schwedische AfD. Die Regenbogenflagge ist ...

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