Berufsunfähigkeit: Hunderttausende Rentenanträge abgelehnt

Arbeitsausfälle -  Berufsunfähigkeit       -  Auf der Karteikarte eines Patienten einer Arztpraxis klebt ein Zettel „Neu/Ohne Termin Depression!”.
Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa | Auf der Karteikarte eines Patienten einer Arztpraxis klebt ein Zettel „Neu/Ohne Termin Depression!”.

Mehr als 42 Prozent der Menschen, die wegen Berufsunfähigkeit in Rente wollten, sind im vergangenen Jahr mit ihrem Antrag gescheitert. Der Anteil der Ablehnungen sank seit 2001 nie unter 42, mitunter kletterte er seither auf bis zu 45 Prozent. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die Zahl der abgelehnten Anträge stieg von rund 143.000 im Jahr 2019 auf 154.000 im vergangenen Jahr. 185.000 Neuanträge wurden bewilligt, wie die Rentenversicherung am Montag in Berlin ergänzte.

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