SPD macht Weg frei für Schwarz-Rot-Gelb in Sachsen-Anhalt

Andreas Schmidt       -  Die SPD in Sachsen-Anhalt hat dem Entwurf eines Koalitionsvertrags mit CDU und FDP zugestimmt. SPD-Landeschef Andreas Schmidt ist zufrieden mit dem Ergebnis einer Mitgliederbefragung.
Foto: Ronny Hartmann/dpa | Die SPD in Sachsen-Anhalt hat dem Entwurf eines Koalitionsvertrags mit CDU und FDP zugestimmt. SPD-Landeschef Andreas Schmidt ist zufrieden mit dem Ergebnis einer Mitgliederbefragung.

Trotz parteiinterner Kritik und teils schmerzlicher Kompromisse bei Inhalten und Posten hat die SPD in Sachsen-Anhalt einer Koalition mit CDU und FDP zugestimmt. In einem Mitgliedervotum sprachen sich 63,4 Prozent für das schwarz-rot-gelbe Regierungsbündnis aus, wie die Partei am Samstag mitteilte. Das Votum der SPD-Mitglieder galt als größter Unsicherheitsfaktor auf dem Weg zur ersten schwarz-rot-gelben Landesregierung im wiedervereinigten Deutschland. Die SPD-Vorsitzenden Andreas Schmidt und Juliane Kleemann zeigten sich zufrieden mit dem Ausgang der Abstimmung.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung