Studie: Grenzschließungen Anfang 2020 kamen zu spät

Eine Maske hängt in einem Auto       -  Ein medizinischer Mundschutz hängt am Rückspiegel eines im Regen parkenden Autos.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild/Archiv | Ein medizinischer Mundschutz hängt am Rückspiegel eines im Regen parkenden Autos.

Die Grenzschließungen in Europa vor rund einem Jahr kamen einer Studie zufolge zu spät, um das Coronavirus nachhaltig aufzuhalten. Bereits am 8. März 2020 habe es in Europa etwa genauso viele lokale Ansteckungen mit dem Virus gegeben wie durch Reisende aus dem Ausland eingeschleppt wurden, berichten Forscher um die Mathematikerin und Biostatistikerin Tanja Stadler von der ETH Zürich im Fachmagazin „PNAS”. Die EU schloss die Grenzen erst am 17. März. Die Forscher hatten die Ausbreitung des Erregers anhand sequenzierter Virus-Genome nachvollzogen. „Wenn man die Grenzen mit dem Ziel geschlossen ...

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