Tauziehen um Zeitpunkt für Neuwahlen in Thüringen

Regierungskrise in Thüringen       -  Zuversicht sieht anders aus: Bodo Ramelow (l., Linke), Ex-Ministerpräsident von Thüringen, und der SPD-Landesvorsitzende Wolfgang Tiefensee auf dem Weg zu einem erneuten Treffen von Linke, SPD und Grünen und CDU.
Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa | Zuversicht sieht anders aus: Bodo Ramelow (l., Linke), Ex-Ministerpräsident von Thüringen, und der SPD-Landesvorsitzende Wolfgang Tiefensee auf dem Weg zu einem erneuten Treffen von Linke, SPD und Grünen und CDU.

Zwischen Linke, SPD und Grünen sowie der CDU gibt es Meinungsverschiedenheiten über den Zeitpunkt einer Neuwahl in Thüringen. Vor einem erneuten Treffen der vier Parteien zur Beilegung der Regierungskrise machte die CDU-Fraktion deutlich, dass eine Neuwahl erst der letzte Schritt nach der Bildung einer Übergangsregierung mit der ehemaligen CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht an der Spitze sein sollte. Lieberknecht ist nach CDU-Angaben grundsätzlich bereit, bei der Lösung des „Gordischen Knotens” zu helfen - zuvor müssten sich die vier Parteien jedoch auf einen gemeinsamen Fahrplan ...

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