Tunesiens Präsident entlässt Premier und schließt Parlament

Lage in Tunesien angespannt       -  Ein Militärfahrzeug steht vor dem tunesischen Parlament.
Foto: Adel Ezzine/XinHua/dpa | Ein Militärfahrzeug steht vor dem tunesischen Parlament.

Es könnte die schwerste Bewährungsprobe seit 2011 für die junge Demokratie Tunesien werden: Präsident Kais Saied hat in einem umstrittenen Schritt Regierungschef Hichem Mechichi abgesetzt, die Arbeit des Parlaments für zunächst 30 Tage eingefroren und die Immunität aller Abgeordneten aufgehoben. Die Amtsgeschäfte werde er mit einem zu bestimmenden Nachfolger Mechichis führen, kündigte Saied nach einer Krisensitzung mit Militärvertretern am Sonntagabend an. Während der frühere Juraprofessor Saied versicherte, im Rahmen der Verfassung zu handeln, sprechen Kritiker von einem Staatsstreich.

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