Bandenkämpfe: Über 100 Tote in ecuadorianischem Gefängnis

Trauernde Frau in Ecuador       -  Eine Frau weint vor der Haftanstalt, in der es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Banden gekommen ist. Die Zahl der Todesopfer ist auf über 100 gestiegen.
Foto: Marcos Pin/dpa | Eine Frau weint vor der Haftanstalt, in der es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Banden gekommen ist. Die Zahl der Todesopfer ist auf über 100 gestiegen.

Verfeindete Gangs haben in einem Gefängnis nahe der ecuadorianischen Wirtschaftsmetropole Guayaquil ein Blutbad angerichtet: 116 Gefangene kamen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen kriminellen Banden in der Haftanstalt Guayas N1 ums Leben, wie die Staatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes am Mittwoch mitteilte. Weitere 78 Gefangene und zwei Polizisten seien bei den Kämpfen verletzt worden. Angeblich Enthauptungen „Es ist eine Tragödie, dass die kriminellen Banden im Kampf um die Kontrolle so weit gehen”, sagte der Leiter des Strafvollzugs, Bolívar Garzón, im Radiosender FM Mundo.

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