Ukraine nach vorgetäuschtem Journalistenmord in der Kritik

Babtschenko lebt       -  Arkadi Babtschenko (r.) bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Geheimdienstchef Wassili Grizak. Foto: Efrem Lukatsky/AP
Foto: dpa | Arkadi Babtschenko (r.) bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Geheimdienstchef Wassili Grizak. Foto: Efrem Lukatsky/AP

Die Ukraine sieht sich nach dem vorgetäuschten Mord an dem kremlkritischen russischen Journalisten Arkadi Babtschenko heftiger Kritik ausgesetzt. Journalistenverbände zeigten sich empört über die Irreführung. „Solche Inszenierungen sind ein Stich ins Mark der Glaubwürdigkeit des Journalismus”, warnte die Organisation Reporter ohne Grenzen. Es sei unglaubwürdig, dass ein möglicher Mordanschlag nicht anders als durch dessen Vortäuschen verhindert werden könne. Babtschenko (41) war angeblich am Dienstagabend vor seiner Wohnung in Kiew erschossen worden, was unter Journalisten große Trauer auslöste. ...

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