Warum der Osten weniger unter Corona leidet

Einkaufsstraße       -  Menschen in einer Einkaufstraße im Zentrum von Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern.
Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa | Menschen in einer Einkaufstraße im Zentrum von Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Corona-Pandemie hat Deutschland längst erreicht - aber nicht überall gleichermaßen: Mit Ausnahme von Berlin sind die Infektionszahlen in den ostdeutschen Bundesländern bislang verhältnismäßig niedrig. Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind deutlich weniger betroffen als etwa Bayern und Nordrhein-Westfalen - sowohl in absoluten Zahlen als auch auf 100.000 Einwohner gerechnet. Einen einzelnen Grund für diese Entwicklung könne man nicht benennen, erklärt Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen. „Es kommen schon ...

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