Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan nimmt deutlich zu

Konflikt in Afghanistan       -  Bewaffnete afghanische Sicherheitskräfte in Kandahar. Die Zivilisten kamen vor allem durch Sprengsätze, bei Bodengefechten und durch gezielte Tötungen ums Leben.
Foto: Sanaullah Seiam/XinHua/dpa | Bewaffnete afghanische Sicherheitskräfte in Kandahar. Die Zivilisten kamen vor allem durch Sprengsätze, bei Bodengefechten und durch gezielte Tötungen ums Leben.

Mit Beginn des Abzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan hat die Zahl der zivilen Opfer in dem Land ein Rekordniveau erreicht. Allein im Mai und Juni wurden nach einem am Montag veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen 2392 Zivilisten verwundet oder getötet - so viele wie noch nie seit Beginn der UN-Aufzeichnungen 2009. Der Abzug der internationalen Truppen läuft offiziell seit dem 1. Mai. Die letzten Soldaten der Bundeswehr sind nach fast 20 Jahren Einsatz bereits seit Ende Juni wieder zuhause.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung