Berlin

„Kaufbremse” Maklerkosten: Regierung prüft Reform

Ein Makler kassiert schnell mal 15.000 Euro und mehr beim Kauf einer Immobilie in Deutschland. Die mit den Kaufpreisen mit steigenden Kaufnebenkosten verhindern immer öfter den Eigentumserwerb. Nun will die Regierung gegensteuern - die Branche sieht einen anderen Hebel.
Mehrfamilienhaus in Hmaburg-Eppendorf
Mehrfamilienhaus in Hamburg-Eppendorf: Gerade junge Familien in Großstädten können sich immer seltener Mietwohnungen oder Häuser leisten und prüfen daher einen Immobilienkauf im Umland. Foto: Axel Heimken/Symbolbild
Wohnungs- und Hauskäufer können auf eine Entlastung bei den rasant steigenden Kaufnebenkosten hoffen. „Wir prüfen aktuell, ob sich das Bestellerprinzip auch auf Immobilienverkäufe übertragen lässt”, sagte Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Das bedeutet, dass derjenige die Maklerkosten zu tragen hat, der ihn beauftragt - in der Regel der Verkäufer. Dies wurde bereits bei der Vermittlung von Mietwohnungen eingeführt. „Die Einführung dieses Bestellerprinzips war ein wichtiger Schritt, um Mieter spürbar zu entlasten”, sagte Barley. Gerade junge ...
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