Braunschweig

Anklage gegen Winterkorn: „Dieselgate” auf 75.000 Seiten

Volkswagens Ex-Konzernchef Winterkorn war einst Deutschlands bestbezahlter Top-Manager. Im Dieselskandal beteuerte er immer wieder seine Unschuld. Doch die Staatsanwaltschaft ist sicher: Sie hat jetzt genug gegen ihn in der Hand.
Martin Winterkorn
Martin Winterkorn, damaliger VW-Chef, bei der Jahrespressekonferenz von VW in Wolfsburg. Foto: Jochen Lübke
Für den früheren VW-Chef Martin Winterkorn geht es jetzt ums Ganze. Im Dieselskandal hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage gegen den 71-Jährigen erhoben. Insgesamt 692 Seiten umfasst die Anklageschrift, in 300 Aktenbänden mit rund 75.000 Seiten ist der Tatverdacht der Anklagebehörde nach umfangreicher Recherche dargelegt. Auch wenn die Staatsanwaltschaft auf die Unschuldsvermutung hinweist, die bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt: Allein die Vorwürfe wiegen schwer. Denn die Anklagebehörde sieht ausreichend Indizien dafür, dass Winterkorn trotz gegenteiliger Beteuerungen früh über ...
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