Berlin

Die SPD und der demokratische Sozialismus

Juso-Chef Kevin Kühnert will den Kapitalismus überwinden. Dieses erklärte Ziel der SPD-Jugendorganisation bekräftigte er in einem Interview mit der „Zeit”. Ohne Kollektivierung sei das „nicht denkbar”.
SPD-Flaggen
Schon im Godesberger Programm von 1959 hatte sich die SPD vom Marxismus und Begriffen wie Klassenkampf, Planwirtschaft und Vergesellschaftung von Betrieben verabschiedet. Foto: Sebastian Willnow
Im Grundsatzprogramm seiner Partei, der SPD, ist eine Vergesellschaftung von Produktionsmitteln nicht vorgesehen. Vielmehr wird die soziale Marktwirtschaft als „herausragendes Erfolgsmodell” beschrieben, die „wirtschaftliche Stärke mit Wohlstand für breite Schichten” verbinde. Die mehr als 150 Jahre alte Partei beschreibt ihre Geschichte als „geprägt von der Idee des demokratischen Sozialismus”. Eine Verwirklichung dieser „Vision einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft” bleibe Aufgabe der SPD.
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen