Brüssel

Volksparteien unter Druck - Das Europaparlament wird bunter

Bislang geben Christ- und Sozialdemokraten im Europaparlament den Ton an. Damit ist jetzt Schluss. Aber wie werden Mehrheiten künftig zustandekommen?
Ska Keller
Schon seit 2009 im Europaparlament, aber jetzt mit mehr Einfluss durch einen massiven Stimmenzuwachs: Ska Keller aus Deutschland, Spitzenkandidatin der Europäischen Grünen. Foto: Francisco Seco/AP
Die von vielen Rechten erhoffte „Zeitenwende” in Europa bleibt wohl aus. Rechte und rechtsradikale Parteien legten bei der Europawahl zwar zu. Doch gleichzeitig zeichnete sich so etwas wie ein gegenläufiger Trend ab: Grüne und Liberale gewannen ebenfalls kräftig. Nur für die Volksparteien sieht es düster aus: Christdemokraten und Sozialdemokraten erreichten ein historisches Tief. „Die Volksparteien sind unter Druck”, sagte EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber am späten Abend. Im neuen Parlament spiegelt sich eine gesellschaftliche Tendenz wider: Es wird fragmentierter. Zugleich ...
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