Berlin/Riesa

Wo Rechte trefflich streiten: Weitere Abspaltung bei der AfD

Die Zersplitterung der AfD schreitet weiter voran. Doch so lange das Protestpotenzial in der Wählerschaft bleibt, wird die Rumpf-AfD wohl weiter zweistellige Ergebnisse einfahren - vor allem im Osten.
André Poggenburg
Sein Mandat will er nach dem Austritt behalten: Sachsen-Anhalts damaliger AfD-Landeschef André Poggenburg im Landtag in Magdeburg. Foto: Maurizio Gambarini
Bei der AfD kennen sie das schon. Ein vormals einflussreiches Mitglied verlässt die Partei und gründet eine eigene Gruppierung. Das war bei Parteigründer Bernd Lucke so, der im Sommer 2015 erst die Auseinandersetzung mit den Partei-Rechten und dann das Weite suchte. Und bei der Vorsitzenden Frauke Petry, die im September 2017 ging, um ihre Blaue Partei zu gründen. André Poggenburg hat im Parteivorstand zwar nie so eine herausragende Rolle gehabt. Doch immerhin hat die AfD in Sachsen-Anhalt unter seiner Führung mehr als 24 Prozent der Stimmen bei der Landtagswahl 2016 geholt. Nun ist er ebenfalls ausgetreten. ...
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