Neuregelung zu Infos über Abtreibungen

Paragraf 219a       -  Der Paragraf 219a wurde von Kritikern als „nicht zeitgemäß” betitelt.
Foto: Silas Stein | Der Paragraf 219a wurde von Kritikern als „nicht zeitgemäß” betitelt.

Die Koalition spricht von einem „schmerzlichen Kompromiss”, die Opposition wird richtig sauer, wenn es darum geht, wie sich Schwangere künftig über Abtreibungen informieren können. Viele Ärzte und Frauen dagegen sind einfach enttäuscht. Trotzdem hat der Bundestag die umstrittene Reform von Paragraf 219a des Strafgesetzbuches beschlossen: Ärzte und Kliniken dürfen künftig im Internet angeben, dass sie Abtreibungen durchführen. Weitere Infos dürfen sie aber nicht geben, sondern nur auf offizielle Stellen verweisen. Dann ist da noch diese geplante Studie, die vielen Frauen die Zornesröte ins Gesicht ...

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