Assads „Narco-Staat”: Drogen-Spur führt bis nach Deutschland

Landgericht Regensburg       -  Zwei Männer müssen sich von 27. Mai an vor dem Landgericht Regensburg verantworten, ihnen wird bandenmäßiges Handeltreiben von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.
Foto: Armin Weigel/dpa | Zwei Männer müssen sich von 27. Mai an vor dem Landgericht Regensburg verantworten, ihnen wird bandenmäßiges Handeltreiben von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.

Das Versteck der Drogen zeugt von Kreativität und einigem Aufwand. Die kleinen runden Tabletten, als „Captagon” gekennzeichnet, lagen sauber in Plastik verschweißt zwischen Säcken mit Marmorsplitt. Rund 250 Kilogramm schwer war die verbotene Ware, sie versprach den libanesischen Hintermännern einen ordentlichen Gewinn. Die Drogen stammten aus dem Nahen Osten und sollten nach Saudi-Arabien transportiert werden. Gefunden aber wurden sie bei einer Razzia vor etwa einem Jahr an einem ganz anderen Ort: in einer abgelegenen Lagerhalle südlich von Regensburg. An diesem Freitag beginnt vor dem dortigen Landgericht ...

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