REGENSBURG

Clemens Prokop im Interview: „Olympia in Sotschi ist skurril“

Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes spricht über ein Anti-Doping-Gesetz, Gigantismus im Weltsport und fordert eine neue Konzeption im IOC: Olympia sollte an Länder vergeben werden und nicht mehr nur an Städte.
Wiedergewählt
Clemens Prokop ist seit 2001 Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Foto: Sebastian Kahnert
Er ist der einzige Spitzenfunktionär des deutschen Sports, der sich konsequent und intensiv für ein scharfes Anti-Doping-Gesetz in Deutschland einsetzt: Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, dem er seit zwölf Jahren vorsteht. Erst im November wurde der 56-jährige Jurist in Dresden mit der großen Mehrheit von 94,5 Prozent für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt. In den 70er Jahren gehörte Prokop als Weitspringer der Nationalmannschaft an. Seine Doktorarbeit verfasste er im Jahre 2000 zum Thema „Die Grenzen des Dopingverbots“.
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen