EU-Flüchtlingspolitik: „Es muss noch mehr getan werden“

EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos spricht über die Schwächen von Europas Flüchtlingspolitik und erklärt, warum er nach der Europawahl auf eine große Reform hofft.
Deutsche Seenotretter nehmen Migranten auf
Migranten auf einem Schlauchboot werden von Mitarbeitern der Hilfsorganisation Sea-Eye vor der Küste Libyens gerettet. Foto: Foto: F. Heinz/Sea-eye.org/dpa
Erst am Wochenende rangelten die Mitgliedstaaten wieder miteinander, um Hilfesuchende von einem Schiff zu verteilen. Im Gespräch mit dieser Redaktion zieht Dimitris Avramopoulos, EU-Kommissar für Migration und Inneres, eine Bilanz seiner Amtszeit. Dimitris Avramopoulos (65) gehört den griechischen Christdemokraten der Neo Dimokratia an. Nach dem Jura-Studium war er zunächst als Diplomat und später ab 2004 in diversen Ministerämtern (Tourismus, Außenamt, Verteidigung) tätig, ehe er 2015 nach Brüssel wechselte, wo er in der Juncker-Kommission die Ressorts Migration, Inneres und Bürgerschaft übernahm.
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