„Frisches Geld riecht so gut“

Peter Bofinger und der Euro Er ist einer der fünf Wirtschaftsweisen, die die Bundesregierung beraten. Diese allerdings auch kritisieren dürfen. Beim Frühstück erzählt uns der Würzburger Wirtschaftsprofessor von seinem Bezug zum Bargeld – und warum 2012 ein schweres Jahr wird.

Die Feiertage sind vorbei. In einem Café in der Würzburger Innenstadt wärmen sich die ersten Morgengäste auf. Einer berichtet einem Bekannten gut gelaunt von einem netten Hotel, „das Doppelzimmer für 120 Euro“. Mensch, meint der andere, „das waren ja mal 240 Mark“. Genau zehn Jahre nach der Einführung des Euro-Bargelds am 1. Januar 2002 treffen wir uns mit Peter Bofinger zu einem Gespräch über Bargeld, den Euro – und das leidige Dauerthema Krise.