REGENSBURG

Früh blüht, was sich beeilen muss

Das tut sich im Wald: Buschwindröschen, Sumpfdotterblume und Co. führen ein Pflanzenleben im Zeitraffer, das jetzt beginnt. Die nächsten Wochen müssen für alles reichen.
Buschwindröschen, Scharbockskraut und Leberblümchen zählen zu den Frühjahrsblühern im Wald. Die lichthungrigen Kräuter müssen beim Blühen und Entwickeln ihrer Samen mächtig auf die Tube drücken. Denn die Konkurrenz ums Sonnenlicht wird nicht lange auf sich warten lassen: Haben die Bäume im Frühling erst ihr Blätterdach aufgespannt, ist es für die Frühblüher schon zu spät. Wenn im Februar oder März die ersten wärmenden Sonnenstrahlen die Böden unserer Wälder erreichen und die Tage wieder länger werden, ist das ein lockender Weckruf für eine Gruppe mehrjähriger Kräuter, die sich nun sputen müssen.
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen