GLADBECK/WÜRZBURG

Gladbeck und die Wucht der Bilder

Vor 25 Jahren hielt das Gladbecker Geiseldrama die Republik in Atem. Der Würzburger Medienpsychologe Frank Schwab erklärt, warum es uns bis heute beschäftigt.
Dramatische Zuspitzung: Dieter Degowski bedroht am 18. August 1988 in Köln die Geisel Silke Bischoff mit einer Waffe.
Das Geiseldrama von Gladbeck stellt eine Zäsur dar. Nie zuvor war die Hemmungslosigkeit der Journalisten, die Sensationsgier der Schaulustigen und die Hilflosigkeit der Polizisten größer, heißt es noch 25 Jahre später. Professor Frank Schwab, Inhaber des Lehrstuhls für Medienpsychologie am Institut Mensch – Computer – Medien der Universität Würzburg, erläutert, warum man die Bilder von damals nicht vergisst, was zu diesen bis heute unbegreiflichen Verhaltensweisen, auch die der beiden Geiselnehmer, geführt hat, und wie heute die mediale Macht der Bilder gezielt von Terroristen eingesetzt wird. ...
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