WIEN

Kurz will in der Ukraine die Wogen glätten

Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat seinen Wählern eine neue politische Kultur versprochen. Um Wort zu halten, musste er jetzt durchgreifen.
UKRAINE-AUSTRIA-DIPLOMACY
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (links) und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz in Kiew. Foto: Foto: Anatolii Stepanow, afp
Zwei Abgeordnete müssen die Parlamentsfraktion verlassen, weil sie gegen den „neuen Stil“ verstießen: Efgani Dönmez durch sexistische Äußerungen und Dominik Schrott durch Betrug. Dönmez ist einer der zehn Quereinsteiger, die Kurz selbst in die konservative ÖVP holte, um die Offenheit der Volkspartei zu demonstrieren. Kurz sicherte dem in der Türkei geborenen ehemaligen Grünen den fünften Platz auf der ÖVP-Liste und machte ihn zum integrationspolitischen Sprecher. Als erklärter Gegner des politischen Islams sollte er in Flüchtlingsfragen den Argumenten von Kurz Nachdruck verleihen. Nun stürzte ...
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