Paris

Le Pen und Macron unter Druck

Der Skandal um FPÖ-Chef Strache kommt Rechtspopulistin Marine Le Pen ungelegen – sie hofft, bei den EU-Wahlen vor der Partei von Präsident Emmanuel Macron zu liegen.

Marine Le Pen, Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei "Rassemblement National" in Frankreich Foto: MIGUEL MEDINA, afp
Schließlich rang sich Marine Le Pen doch dazu durch, die Vorwürfe gegen den österreichischen Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache zu verurteilen, mit dessen FPÖ ihr Rassemblement National (RN) im EU-Parlament alliiert ist. Erklärte sie am Samstag am Rande eines Treffens rechtspopulistischer Parteien in Mailand noch, es handele sich um eine „rein österreichische Angelegenheit“, so sprach Le Pen am Montag von einem „schweren Fehler“ Straches. Der Zeitpunkt der Enthüllungen so kurz vor den Europawahlen werfe allerdings Fragen auf, sagte die französische EU-Kritikerin.
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