LONDON

Malala geht es besser

Lächeln für die Kamera: Malala (Mitte) mit zwei Pflegerinnen. Foto: dpa

Rund drei Monate nach einem Anschlag der Taliban ist das pakistanische Mädchen Malala Yousafzai aus dem Krankenhaus entlassen worden. Bis zu einer weiteren Operation, die wegen der schweren Schädelverletzungen notwendig sei, bleibe die 15-Jährige bei ihrer Familie, teilte das Krankenhaus im englischen Birmingham am Freitag mit.

Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass die pakistanische Familie weiter in England bleiben kann. Malalas Vater hat eine Stelle als Bildungsattaché beim Konsulat Pakistans in Birmingham bekommen. Malalas Geschichte hatte weltweit Aufsehen erregt. Sie hatte sich in ihrer Heimat für die Schulbildung von Mädchen eingesetzt. Am 9. Oktober wurde sie in ihrer Heimatstadt Mingora im Swat-Tal gezielt von Taliban niedergeschossen. Wenige Tage später wurde das lebensgefährlich verletzte Mädchen nach England geflogen und in die Klinik gebracht. Dort hatte unter anderem Pakistans Präsident Asif Ali Zardari sie besucht.

Malalas Familie hat Angst, nach Pakistan zurückzukehren, nachdem die Taliban neue Drohungen ausgesprochen haben. Die pakistanische Regierung sagte der Familie ihre Unterstützung zu.

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