Millionenstadt unter Tage

Blattschneiderameisen Sie teilen sich die Arbeit, betreiben Landwirtschaft, verständigen sich, bauen gewaltige Städte. Für den Würzburger Soziobiologen Bert Hölldobler sind Blattschneiderameisen schlicht „der perfekte Superorganismus“.
Zusammenarbeit: Zwei Arbeiterinnen von Atta sexdens mit mächtigem Beißwerkzeug schneiden ein Stück Zweig.B. HÖLLDOBLER Foto: Foto:
Sie brauchten 6300 Kilogramm Zement und 8200 Liter Wasser. So viel, wie für den Bau eines kleines Wohnhauses. Sie schütteten den flüssigen Zement in die Eingänge der Nester, gossen das Innere vollständig aus. Sie warteten zwei, drei Wochen, dann legten sie vorsichtig die erstarrte Struktur frei. Was sie ausgruben war unglaublich: die gewaltige Megalopolis-Architektur einer Blattschneiderameisen-Kolonie.
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