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Panoramafreiheit steht in Frage: Wenn das Selfie teuer wird

Mal eben ein Selfie vor der Würzburger Residenz knipsen, auf Facebook hochladen - und danach gibt's plötzlich Post vom Anwalt! Klingt wie ein Scherz? Genau das könnte aber künftig passieren.
Residenz
Die Residenz zu fotografieren könnte für Facebook-Nutzer künftig Ärger bedeuten. Foto: Daniel Peter
Mal eben ein Selfie vor der Würzburger Residenz knipsen, auf Facebook hochladen - und danach gibt's plötzlich Post vom Anwalt! Klingt wie ein Scherz? Genau das könnte aber künftig passieren. Grund ist die von der EU für den 9. Juli geplante Reform des Urheberrechts. Denn wenn's danach geht, müssten etwa Touristen, die ein Selfie schießen, in Zukunft erst den Rechteinhaber eines Gebäudes um Erlaubnis fragen, ehe sie auf den Auslöser drücken. Sonst droht ein juristisches Nachspiel. Bislang schränkt die so genannte Panoramafreiheit das Urheberrecht etwa bei Gebäuden oder Kunstwerken im öffentlichen ...
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