BRÜSSEL

Schwere Vorwürfe wegen Blitzbeförderung Selmayrs

Knapp sechs Monate nach der Blitzbeförderung von Martin Selmayr, des engsten Vertrauten von EU-Kommissionspräsident Juncker, wurde erneut Kritik laut.
Martin Selmayr
Der Generalsekretär der EU-Kommission, Martin Selmayr, vor einem Treffen der Kommission in Brüssel. Foto: Foto: Virginia Mayo, dpa
In einem Gutachten sprach die Europäische Bürgerbeauftragte, Emily O?Reilly, von mehreren „Verwaltungsmissständen“. „Die Kommission wandte die einschlägigen Regeln nicht korrekt an – weder ihrem Wortlaut noch ihrem Sinne nach“, schrieb die 61-jährige Irin in ihrem Bericht, für den sie rund 11 000 Seiten an Dokumenten eingesehen und geprüft hatte. Dies habe „berechtigtes Unbehagen“ ausgelöst.
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