Madrid

Spanien: Häftlinge als Abgeordnete

Katalonienkonflikt überschattet Parlamentsauftakt - Regierungsbildung auch vier Wochen nach der Wahl noch unklar
Pedro Sanchez (rechts), amtierender Ministerpräsident von Spanien, reicht Santiago Abascal, Vorsitzender der rechtspopulistischen Partei Vox, im Abgeordnetenhaus die Hand.  Foto: Eduardo Parra, dpa
Sie kamen zwar nicht in Handschellen und Häftlingskleidung, aber bewacht von der Polizei. Vier jener katalanischen Separatistenführer, die derzeit in Madrid vor Gericht stehen und seit mehr als einem Jahr in U-Haft sitzen, traten nun ihre Abgeordnetenmandate im neugebildeten spanischen Parlament an. Der Oberste Gerichtshof, vor dem sich die vier wegen des illegalen Unabhängigkeitsreferendums im Herbst 2017 verantworten müssen, hatte die Teilnahme der vier, die in der Spanienwahl Ende April Parlamentssitze erobert hatten, ausdrücklich erlaubt – auch wenn sie nach der konstituierenden Parlamentssitzung wieder ...
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