Standpunkt: Endlich ein Dialog

Am Ende präsentierte Innenminister Wolfgang Schäuble die Erkenntnis, dass man die Sprachlosigkeit überwunden habe. Schon das ist ein Erfolg – auch wenn vieles offen und ungeklärt geblieben ist. Die Islamkonferenz war nicht auf kurzfristige Erträge ausgerichtet. Deutschland, seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland, hat sich dem Dialog mit dem wachsenden Islam im eigenen Lande viel zu lange verweigert. Und umgekehrt haben die Muslime in der Vergangenheit kaum signalisiert, dass sie daran wirklich interessiert waren. Der Islam zeigt sich in Deutschland durchaus heterogen. Die Zahl jener Muslime, die sich in die Gesellschaft einfügen, ist deutlich größer, als manche glauben machen wollen. Eine neue Studie des Innenministeriums bescheinigt den Muslimen eine gewachsene soziale Integration. Dies gilt es anzuerkennen.

Weitere Artikel

Schlagworte

Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!