Wider die Sonderstellung der Kirchen

Konfession und Recht Streiks sind verboten bei den Kirchen, die Putzfrau darf nicht Atheistin sein. „Religiöse Diskriminierung“ im Land erregt Unmut.
Verschmitzt: Bayerns Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein sprach in Würzburg über Christsein und Politik. Foto: Foto: Thomas Obermeier
Am 20. November entscheidet das Bundesarbeitsgericht in Erfurt über Grundsätze des kirchlichen Arbeitsrechts, urteilt, ob bei Kirchen und deren Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie ein generelles Streikverbot zulässig ist. Natürlich ist es das nicht, macht Ingrid Matthäus-Maier (67) acht Tage vor dem Termin in Würzburg klar. Die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin und Bankenchefin hält im Hörsaal II der Alten Universität ein fulminantes Referat. Rhetorisch brillant, inhaltlich stringent. Es geht ihr nicht nur um „die religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“. Es geht ihr um die Sonderstellung ...
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