FRANKFURT

Würzburger unterstützen „Occupy Frankfurt“

Seifenblasen steigen in den Himmel, als Steven am Mikrofon steht. Er spricht von einem kollektiven Gefühl, von friedlicher Umverteilung und der Systemfrage. Es scheint, als läge eine Vision in der Luft.
Spontane Besetzung: Spontan stürmen die Frankfurter Demonstranten die Treppe einer Bank. Foto: Regine Beyß
Die erste von zwei Kundgebungen hat gerade begonnen. Steven, der Redner am Mikro, ist Pädagoge. Er gehört zu den rund 150 Aktivisten, die auf der Wiese vor der Europäischen Zentralbank (EZB) ihre Zelte aufgeschlagen haben. „Occupy Frankfurt“ nennt sich die Bewegung, abgeleitet vom amerikanischen Vorbild „Occupy Wall Street“. „Wir haben noch kein gemeinsames Programm“, sagt Steven. „Das wird uns häufig als Schwäche vorgeworfen, dabei ist es unsere eigentliche Stärke.“ Jeder Einzelne sei eingeladen, seine Meinung kundzutun, denn genau darauf komme es an.
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