WÜRZBURG

Zerstörter Traum von Freiheit

Eine junge Frau aus Würzburg bringt 1942 und 1943 mehrere Jüdinnen illegal über die grüne Grenze in die Schweiz. Sie wird nach Deutschland zurückgeschickt und kommt ins KZ.
Gestapo-Foto: Bei einer Vernehmung entstand dieses Bild von Ilse Totzke. Foto: Foto: Staatsarchiv Würzburg
"Das Vorgehen gegen die Juden halte ich nicht für richtig. Mit diesen Maßnahmen kann ich mich nicht einverstanden erklären. Hierzu möchte ich betonen, dass ich keine Kommunistin bin. Mir ist ein jeder anständige Mann recht, ganz gleich welcher Nationalität er angehört.“ Solche Äußerungen waren im achten Jahr nach der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland gefährlich und gewiss nicht alltäglich. Das Gesagte bei einer Vernehmung gegenüber einem Gestapo-Beamten zu bestätigen, dazu gehörte sehr viel Zivilcourage. Nachzulesen sind diese Zeilen in der Gestapo-Akte der Musikstudentin Ilse ...
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