Das „Kommando Norbert Blüm“

Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze       -  Der Name von Ex-Minister Norbert Blüm (hier in Idomeni) stand auf dem Flugblatt, in dem zum Massenaufbruch aus dem Lager aufgerufen wurde.
Foto: Kay Nietfeld, dpa | Der Name von Ex-Minister Norbert Blüm (hier in Idomeni) stand auf dem Flugblatt, in dem zum Massenaufbruch aus dem Lager aufgerufen wurde.

Es war, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, eine gezielte Aktion. Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras wirft den Organisatoren sogar „kriminelles Vorgehen“ vor. Unter den an der griechisch-mazedonischen Grenze in Idomeni gestrandeten Flüchtlingen kursiert am Montag ein Flugblatt in arabischer Sprache mit einer Skizze und genauen Anweisungen, wie sie den Zaun umgehen können. Wer dahinter steckt, weiß man nicht. Unterschrieben ist es mit „Kommando Norbert Blüm“. „Dieses Spiel mit Menschenleben muss ein Ende haben“, sagt Tsipras. Bilder von der Grenze ...

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