kurz & bündig: Lebensmittelkontrolleur: „Wie im vorigen Jahrhundert“

Nach den jüngsten Essensskandalen geht der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure mit der Politik hart ins Gericht. Bundesvorsitzender Martin Müller sprach im Gespräch mit der „Lebensmittel Zeitung“ von „Zuständen wie im vorigen Jahrhundert“. Nach 37 Jahren im Dienst habe er noch nie eine solche Häufung von Verfehlungen erlebt. „Die Länder und Kommunen, die für die Lebensmittelkontrolle verantwortlich sind, haben leider kein Interesse an tief greifenden Veränderungen und schützen lieber die heimische Wirtschaft. Nach wie vor liegen viele Daten nur handschriftlich vor, einen bundesweiten Austausch gibt es nicht. Das sind Zustände wie im vorigen Jahrhundert“, sagte Müller.

Niebels Bundeswehr-Mütze im Haus der Geschichte

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat seine Bundeswehr-Mütze dem Haus der Geschichte in Bonn übergeben. Die verschlissene und ausgebleichte olivgrüne Kappe wurde zu einem Markenzeichen des FDP-Politikers, weil er sie auf Auslandsreisen als Minister trug und damit fotografiert wurde. Er wollte mit der Mütze auch „provozieren“ und sich „selbst treu bleiben“, nachdem es breite Empörung wegen der „militärischen“ Kopfbedeckung gegeben habe, erklärte Niebel.

Wohl erneut Studentin in Indien vergewaltigt und liegen gelassen

Erneut sollen mehrere Männer eine junge Inderin verschleppt, vergewaltigt und an den Straßenrand geworfen haben. Die 19 Jahre alte Studentin erzählte laut Polizei auf der Wache, sie sei vor einer Shopping-Mall in einem Vorort von Neu Delhi in eine Auto-Rikscha gestiegen. Der Fahrer und zwei Mitfahrer hätten sie gegen ihren Willen in eine abgelegene Gegend gebracht und sich dort an ihr vergangen.

Ärzte wollen Facharztbesuche nur noch mit Überweisung

Deutschlands Kassenärzte wollen, dass Patienten nur noch mit Überweisung vom Hausarzt zu Fachärzten gehen. Der Gesetzgeber solle den Weg für drei Wahltarife bei der Krankenkasse freimachen, fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Als Standard schlägt die KBV einen Tarif vor, bei dem die Versicherten immer zuerst zu ihrem Hausarzt gehen müssten. Die Versicherten sollen aber auch Tarife wählen können, bei denen die Arztwahl komplett frei bleibt.

Nach Mord an Barfrau: Tatverdächtiger auf der Flucht

Der mutmaßliche Mörder der Münchner Barfrau Natalia G. saß bereits wegen versuchten Mordes im Gefängnis und ist erst einen Tag vor der Bluttat auf Bewährung entlassen worden. Der 44-Jährige soll die Frau am frühen Dienstagmorgen in ihrem Lokal am Münchner Hauptbahnhof erstochen haben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag mitteilten. Der Mann ist noch auf der Flucht.

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