kurz & bündig: Südkoreanischer Reservist tötete zwei Kameraden

Ein südkoreanischer Reservist hat während einer Militärübung mit seinem Sturmgewehr um sich geschossen und zwei Kameraden getötet. Zwei weitere seien bei dem Zwischenfall am Mittwoch verletzt worden, teilten die Streitkräfte mit. Der 23-jährige Schütze habe sich anschließend selbst getötet. Bei dem Schützen seien Notizen gefunden worden, in denen er sich über die Sinnlosigkeit des Lebens und Schwierigkeiten beim Militärtraining beklagt habe, berichteten südkoreanische TV-Sender.

Nach Umsturz: Schwere Kämpfe in Burundis Hauptstadt

Einen Tag nach der Machtübernahme durch das Militär im ostafrikanischen Burundi ist es am Donnerstag in der Hauptstadt Bujumbura zu schweren Kämpfen gekommen. Augenzeugen berichteten von Explosionen und Feuergefechten zwischen Anhängern des Putschisten Godefroid Niyombare und Getreuen von Präsident Pierre Nkurunziza. Die Vereinten Nationen, die EU und die USA forderten die Konfliktparteien zur Zurückhaltung auf. In Burundi gibt es seit Ende April Massenproteste, weil Nkurunziza entgegen der Verfassung für eine dritte Amtszeit kandidieren wollte.

Angeblicher IS-Vizechef soll im Nordirak getötet worden sein

Der angebliche Vizechef der Terrormiliz Islamischer Stadt (IS) ist nach Angaben der irakischen Regierung bei einem Luftangriff der internationalen Koalition im Norden des Landes ums Leben gekommen. Abu Alaa Al-Afri und weitere IS-Anhänger seien bei einem Treffen in einer Moschee in dem Ort Tel Afar getötet worden, teilte das irakische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Dazu verbreitete es ein Video, das den Angriff zeigen soll. Das US-Zentralkommando gab an, die Berichte über den Tod Al-Afris zur Kenntnis genommen zu haben. Es lägen ihm jedoch keine Informationen vor, die diese Behauptung bestätigten.

IS-Kämpfer exekutierten wohl 26 Zivilisten in Syrien

Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) haben in Syrien nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten 26 Zivilisten hingerichtet. Bei ihrem Vorstoß auf die weltberühmte Antikenstadt Palmyra hätten die Dschihadisten 26 Bewohner der umliegenden Dörfern exekutiert, darunter zehn durch Enthauptung, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag. Den Opfern sei „Kollaboration mit dem Regime“ von Baschar al-Assad vorgeworfen worden. Palmyra, auf das die Islamisten marschieren, gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. In der Stadt stehen bis heute einzigartige Ruinen aus ihrer Blütezeit in den ersten Jahrhunderten nach Christus.

Nepal: Zahl der Erdbeben-Opfer steigt weiter

Nach dem Himalaya-Erdbeben und vielen Nachbeben haben die Helfer weitere Leichen gefunden. Allein bei dem Erdstoß vom Dienstag seien mindestens 96 Menschen gestorben, teilte die Regierung in Kathmandu mit. Insgesamt stieg die Zahl der Toten in Nepal, Indien und China auf fast 8400. Darunter sei auch ein fünftes deutsches Opfer, so das Auswärtige Amt. Bei einem Hilfseinsatz verschwand ein US-Hubschrauber. Am Donnerstag konnten im Distrikt Dolakha sechs am Dienstag Verschüttete, lebend gerettet werden.

US-Abgeordnete stimmen für Reform der NSA-Spionage

Knapp zwei Jahre nach Enthüllung der massiven Datensammelwut durch den US-Geheimdienst NSA wollen die Abgeordneten in Washington die umstrittenen Spionage schärfer kontrollieren. Das Repräsentantenhaus stimmte mit überraschend großer Mehrheit von 338 zu 88 Stimmen dafür, die massenhafte Speicherung der Telefondaten von Millionen Amerikanern zu beenden. Sofern der Senat dem Gesetzentwurf ebenfalls zustimmt, wäre es die umfassendste Reform der NSA seit den Enthüllungen des Computerspezialisten Edward Snowden im Juni 2013. Sollte der Senat bis Ende Mai zustimmen, dürfte die National Security Agency die Telefondaten nicht mehr selbst sammeln und speichern.

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