kurz & bündig: Geheimdienst: IS-Anführer für Afghanistan und Pakistan getötet

kurz & bündig: Geheimdienst: IS-Anführer für Afghanistan und Pakistan getötet

Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan und Pakistan ist nach Geheimdienstangaben bei einem US-Luftangriff in Ostafghanistan getötet worden. Außer Hafis Said seien dabei rund 30 Extremisten ums Leben gekommen, teilte der afghanische Geheimdienst NDS am Samstag mit. Der NDS habe die Informationen für den US-Luftangriff in der Provinz Nangarhar in der Nacht zu Samstag geliefert. Auch nach Saids Tod sei der IS in der Region „immer noch eine Bedrohung für Afghanistan“. Afghanische Sicherheitskräfte und US-Truppen haben Angriffe auf die Terrormiliz verstärkt und in den vergangenen Wochen mehrere ihrer Anführer getötet.

Neue Studie warnt vor Folgen von „Landgrabbing“ in Afrika

Misereor warnt vor den Folgen von „Landgrabbing“ in Afrika. Langfristige Pachtverträge oder der Ankauf großer Agrarflächen durch internationale Konzerne setzten in vielen Ländern die Einwohner unter Druck und gefährdeten den Zugang zu Nahrung, heißt es in einer neuen Studie, die das katholische Hilfswerk am Montag in Aachen vorstellt. Der 67-seitige Bericht „A Right to Food Perspective“ („Das Recht auf Nahrung im Blickpunkt“) widmet sich der Situation in Tansania.

Das ostafrikanische Land ist nach Angaben von Misereor in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus international tätiger Konzerne gerückt. Zugleich mehrten sich die Klagen von Kleinbauern über Landverluste und Repressionen durch Firmenvertreter und Behörden.

Malala: Welt lässt syrische Kinder im Stich

Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat den politischen Führern der Welt vorgeworfen, die Kinder im von Bürgerkrieg zerrütteten Syrien im Stich zu lassen. An ihrem 18. Geburtstag am Sonntag eröffnete Yousafzai in einem Flüchtlingslager im libanesischen Bekaa-Tal eine Schule für syrische Mädchen. „Heute habe ich eine Botschaft an die Führer dieses Landes, dieser Region und der Welt: Ihr versagt gegenüber dem syrischen Volk, besonders gegenüber Syriens Kindern“, erklärte sie nach Angaben ihrer Stiftung. „Dies ist eine herrzerreißende Tragödie – die schlimmste Flüchtlingskrise der Welt seit Jahrzehnten.“

Selbstmordattentäter in Burka: Mindestens 16 Tote bei Anschlag

Bei einem Selbstmordattentat auf einen belebten Markt in der Hauptstadt des Tschads sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Rund 80 Menschen wurden bei dem Attentat am Samstag in N'Djamena teils schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher erklärte. Der Attentäter hatte sich demnach mithilfe einer Burka, der islamischen Ganzkörper-Verschleierung, als Frau verkleidet und sprengte sich am südlichen Eingang des Zentralmarkts von N'Djamena in die Luft. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu der Tat. Der Verdacht fiel jedoch auf die islamistische Terrororganisation Boko Haram, die zuletzt mehrere Anschläge im Tschad verübt hat.

Berichte: Ministerin Schwesig verschärft Prostitutionsgesetz

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) hat einem „Spiegel“-Bericht zufolge ihren Entwurf für das Prostitutionsgesetz auf Drängen der Unionsfraktion verschärft. So sollten Prostituierte direkt ein Bußgeld zahlen müssen, wenn sie ihre künftig nötige Anmeldebestätigung nicht vorweisen könnten. Im ersten Entwurf habe es noch geheißen, dass die Verstöße „beharrlich“ sein müssten, um geahndet werden zu können, berichtet das Nachrichtenmagazin. Die Grünen warfen Schwesig vor, vor der Union eingeknickt zu sein. Eine Reform des Prostitutionsgesetzes sei zwar notwendig und sinnvoll, die Pläne Schwesigs bedeuten aber Druck und Zwang statt Schutz und mehr Rechte. Foto: afp

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