Hamburg

Ausreden gegen Ausgleichszahlung für Flugverspätung

Bei Flugstreichungen oder Verspätungen von über drei Stunden haben Passagiere ein Recht auf Entschädigung, sofern keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen. Einige Airlines versuchen die Zahlungen mit Ausreden abzuwenden, wie ein Fall am Amtsgericht Hamburg zeigt.
Anzeigetafel an einem Flughafen
Das Einfordern von Entschädigungen für Flugverspätungen kann in einigen Fällen sehr langwierig sein - vor allem wenn die Airline sich weigert zu zahlen. Foto: Hannibal Hanschke
Fluggesellschaften verweigern Passagieren bei langen Verspätungen oft die gesetzlich vorgeschriebene Entschädigung - teils mit dürftigen Ausreden. In einem Fall vor dem Amtsgericht Hamburg behauptete die Airline, die Mail des Fluggastes mit der Zahlungsaufforderung sei nicht angekommen. Die Klägerin konnte dies jedoch durch Vorlage eines Ausdrucks aus ihrem E-Mail-System beweisen - demnach wurde die Nachricht auf dem Mailserver der Airline abgerufen. In dem verhandelten Fall war zudem strittig, ob die tunesische Kontakt-Mailadresse der Airline überhaupt das richtige Postfach für die Zahlungsaufforderung der ...
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